Wir sind am Freitag Mittag, den 27.September Richtung Süden los gefahren. Der erste Stop sollte bei der Familie in Zell a.Main sein. Die Strecke ist 655km lang, dafür haben wir über 10 Stunden gebraucht. Eine Baustelle nach der anderen folgte, die Staus haben uns verfolgt. Die Durschnittsgeschwindigkeit war 10-20-30km/h oder absoluter Stillstand.  So macht das Reisen kein Spaß.

Nun, wir haben in Zell zwei Mal übernachtet, um uns von den Reise Strapazen zu erholen.

Weinsberg

Am Sonntag, den 29. September ging es endlich weiter Richtung Süden , das Ziel ist Liechtenstein.Da wir beide noch nie in Liechtenstein waren, haben wir beschlossen nach Frankreich über Liechtenstein fahren. Laut Google gibt es in Liechtenstein 2 Stellplätze und einen Campingplatz. Getankt haben wir noch in Österreich, hier soll der Sprit noch am günstigsten sein. Um nach Liechtenstein zu kommen, haben uns unsere Navis die ganze Zeit nach Schweiz geführt, was wir per du nicht machen wollten. Wer will denn schon freiwillig ca.36,40€ für ein kurzes Autobahnstück bezahlen.

Also rumgekurvt, bis wir doch die richtige Ausfahrt über Feldkirch (A) gefunden hatten.

Hurra, wir sind in Liechtenstein

Nun, wollten wir als erstes zu dem Stellplatz fahren, den wir im Promobil gefunden haben. Ja, Pustekuchen, da fand ein Fußballspiel statt, und ein netter Polizist hat uns hingewiesen, dass wir erst nach dem Fußballspiel ( also in 2Stunden) kommen sollen. Dann haben wir gesagt, ok, dann fahren wir zu dem anderem Platz…Cha cha, haltet euch fest..das war wieder der gleiche Platz, nur vor einen andere Seite anzufahren und natürlich gesperrt. Na gut, ist wie es ist, fahren doch zum CP. So, ebenfalls Pustekuchen, der CP ist Sonntags geschlossen…Dann haben wir ein flauschiges Plätzchen im Industriegebiet gefunden, wenn nix geht, dann Industriegebiet aufsuchen, da wird es immer ein Plätzchen zum parken geben. Die entspannten 22 Grad und die fantastische Landschaft hat uns in Liechtenstein umgehauen. Einfach toll.

Liechtenstein

Nun war irgendwann auch das Fußballspiel vorbei und wir sind zum Stellplatz gefahren.  Nun ja, von den gedachten zwei Stellplätzen, hat sich rausgestellt, es war einer. Im Netz ist er unter anderen Strassen Namen zu finden. Also, das ist nicht mal ein richtiger Stellplatz, sondern ein Parkplatz am Stadion. Die Übernachtung ist hier kostenlos und parken tagsüber kostet hier 4,50€. Es gibt hier eine Ver und Entsorgungsstaion, WC, keine Dusche. W-Lan ist auch kostenlos, Hunde sind erlaubt, abgerechnet wird an einem Automaten. Die Lage ist hier fantastisch, von allen Seiten seid ihr von Bergen umgeben, mit direkten Blick auf das Schloß. Wenn man die Strasse überquert, ist man gleich am Rhein, in 10 min seid ihr in Vaduz City und in 25 min direkt am Schloss. Es gibt hier fantastische Fahrrad und Wanderwege, sehr gut ausgeschildert. In Liechtenstein zahlt man Schweizer Franken, die Preise sind genauso hoch, wie in der Schweiz. Sveni hat die teuerste Pizza in seinem Leben gegessen. 26,-SFR und das günstigste Getränk 5,-SFR Minneralwasser. Es ist eine fantastische Gegend, wir kommen sicher wieder nach Liechtenstein.

Liechtenstein

Liechtenstein

Liechtenstein

Nach zwei Mal übernachten (4,50€) sind wir aufgebrochen Richtung Italien.

TEIL 2

Leider wird im Navi und in Google keine Grenzen mehr angezeigt, so dass man nicht mehr so sicher ist, wo man genau sich befindet .. Und wer hat denn heute noch einen Atlas on Board?!  Also den Grenzübergang von Liechtenstein in die Schweiz hat man überhaupt nicht gemerkt. Zum Glück haben wir kein Maut für die Schweiz zahlen müßen, oder haben wir es nicht gemerkt und dann kommt ein Ticket nach Hause. Das werden wir dann sehen

Auf dieser Strecke in Italien kamen 4 Mautstellen:

Maut 2,30€

Maut 3,30€

Maut 22,50 €

Maut 11,40€

Dieselpreise 1,43 bis 1,72€ 

Am Dienstag, den 1.Oktober kamen wir in Italien an. Die Sonne schien und die freundlichen Temperaturen von 22-24 Grad  haben uns begrüßt. Genauso haben wir uns unseren Urlaub vorgestellt. Nach knapp 400km Fahrt haben wir spontan einen Übernachtungsplatz gesucht.

Gelandet sind wir in einem schnuckeligen italienischen Städtchen namens San Bartolomeo, direkt am Mittelmeer.



 

Im Netz haben wir einen schönen CP ausgesucht, direkt am Meer. Also nix wie hin. Leider war dieser Platz ausgebucht, deshalb haben wir auf einen anderen ausweichen müßen.

Camping Rosa www.campingrosa.it

Für 2 Nächte haben wir inkl. Strom, Wasser, Duschen, Hunde 40,€ bezahlt. Der Platz war sauber, 250m bis zum Strand.
Leider haben nicht mehr alle Lokalitäten im Oktober aufgehabt. Dennoch haben wir bei uns um die Ecke vom CP die schärfste Pizza ever gegessen. Sveni hat geschwitzt, lecker Weinchen getrunken. Ach, auch der Capuccino in der Stadt war ausgezeichnet.

Nach zwei Übernachtungen und einer entspannten Zeit in Italien gehts weiter Richtung Frankreich.

 https://youtu.be/XksiE0ZopKg

TEIL 3.

Die Mautkosten für Frankreich auf der Hintour

Maut 3,80€

Maut 2,30€

Maut 4,70€

Maut 17,40 €

Angekommen, Camp du domaine *****

Von außen wirkte die Anlage sehr einladend und gepflegt.  Der Campingplatz ist megagroß,  über 1000 Plätze. 

Die Nummerierung der Plätze war sehr verwirrend. Es war keine nachvollziehbare Ordnung für uns. Wir waren mega enttäuscht, als wir erfuhren, dass wir keinen Platz in der erste Reihe bekommen werden. Ein ferner Meerblick und ein paar Stunden Sonne am Platz. Wir waren mega enttäuscht, trotz des riesengroßen Stellplatz für uns. Dazu kam noch, dass die Herbstferien begonnen haben und der Platz wimmelte nur so von Familien mit Kids.

Ein paar Stunden später, als wir das ganze um uns herum auf uns haben wirken lassen, sind wir zu Rezeption um nachzufragen ob man den Platz tauschen kann, wir haben schließlich einen Premiumplatz gebucht. Wenn schon Urlaub, dann richtig..Na nu, die Dame an der Rezeption war gar nicht gewillt uns weiter zu helfen. Ihre Antwort war: Sie sind ausgebucht!

Na gut, ab dem Zeitpunkt galt für uns das Beste draus zu machen oder abzuhauen. Alternativen gabs nicht viel, da wir in den Herbstferien unterwegs waren und fast alle Plätze ausgebucht waren, viele hatten schon in der Gegend geschlossen. Und wir wollten nicht mehr besonders viel fahren, Motto war, ankommen und nix tun…

Also, wir haben uns damit abgefunden, wir bleiben hier und genießen die Temperaturen. Schließlich hatten wir 24-26 Grad. Der Strand ist TOP, nur die Tage recht überfüllt.

Ein paar Tage haben wir echt nix getan, ohne einen Plan den Tag genoßen.


Nun haben wir beschlossen mal SUP zu fahren, das wollten wir schon immer machen..irgendwie kamen wir aber bislang nie dazu. Also, wir haben es getan, echt super schöne Erfahrung. Und ja, wir sind auf den Geschmack gekommen

Am Anfang Oktober hatten wir unseren 24.Hochzeitstag. Wir haben eine schöne Tradition, chinesisch essen zu gehen. Da in dem Ort fast schon alle Lokale zu waren , haben wir beschlossen auf CP essen zu gehen. Es war so enttäuschend, obwohl das Lokal einen super Ruf hat.

Na ja, was solls. Die Getränke waren super

 

Die Tage sind wir auf mehreren Empfehlungen ins Bergdorf hoch geradelt. Ein wunderschöner Ort mit einer Burgruine und schnuckelige Gassen. Die Aussicht war fantastisch, die haben wir bei dem teuersten Cappuccino von 4,80€ genießen können… Trotz der bitteren Preise können wir euch dieses schnuckelige Dorf empfehlen.

Mittwochs findet dort auch ein sehr schöner Markt statt, den haben wir auch besucht und natürlich mit verschiedenen Leckereien uns eingedeckt.

Was für ein Tag, der Dienstag. Mit dem Schrecken haben wir feststellen müssen, dass wir noch 2 Mal schlafen werden und die Reise geht langsam Richtung nach Hause. Und dabei ist das so schön, die Wärme im Oktober zu spüren. Die Rückreise haben wir wieder in ein paar Etappen durchgeplant. Dann kam aber uns beiden der Gedanke, ob wir doch nochmal bei der Rezeption nachfragen, wenn wir verlängern würden, ob wir einen Platz in der erste Reihe bekommen würden. Gesagt, getan. Wir würden sagen, das war der Glückstag, tatsächlich haben wir unseren Platz in der erste Reihe bekommen, diese Plätze sind sehr beliebt. Und zack zack waren unsere Sachen gepackt und wir standen wie nichts gewesen ganz vorne. Gut, Tagsüber ist hier viel Verkehr, aber Abends ist das ein Träumchen.  Was für schöne Sonnenaufgänge, Wahnsinn

Auch die Sonnenuntergänge waren sehr schön.

Wir haben 10 Tage an diesem Platz verbracht. Die entspannte Atmosphäre, trotz Ferien, viele nette Menschen um uns rum, es war einfach nur toll.

Aber nu, die Rückreise ruft.

Mautkosten für die  Rückreise:

Frankreich

3,40€

3,80€

5,60€

40,10€

49,90€
  https://youtu.be/AYx507V5-Jg

TEIL 4.

Nach knapp 1000 km Fahrt sind wir in Luxemburg angekommen.

Unser Übernachtungsplatz ist ein schöner Stellplatz , Fuussekaul in Heiderscheid. Preis 12,-€ inkl Strom und Wasser.

Camping Fuussekaul

4, Fuussekaul
L – 9156 Heiderscheid
Luxemburg

Die Natur in Luxemburg ist vergleichbar mit der der fränkischen Schweiz.

Wir können euch Schiessentümpel empfehlen. Hier könnt ihr eine schöne Steinbrücke mit einem kleinen Wasserfall sehen.

Die Wanderer kommen hier auf Ihre Kosten. 

Was uns auch sehr gut gefallen hat, sind beeindruckende Felsenformationen, die in Berdorf zu finden waren.

Der sogenannte „Predigtstuhl“ hat uns ganz schön in Atem gehalten, bis wir tatsächlich den Aufstieg gefunden haben, waren wir schön aus der Puste. Wir wurden mit einer sagenhaften Aussicht belohnt.

Da es in Luxemburg einige Schlösser und Burgruinen gibt und wir sowas lieben, wollten wir das auch noch mitnehmen. Da auch in diesem Umkreis die Burgruine Beaufort lag, haben wir beschlossen sie zu besuchen.

Eintritt 5,-€ . Es ist echt faszinierend eine Zeitreise zu machen. 

Es hat uns in Luxemburg sehr gut gefallen. Vor allem der Dieselpreis 1,12€. So macht das Reisen Spaß. Also vollgetankt ging es weiter Richtung Norden.

Mehr in unserem Video: 

 

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